10 Gründe, weshalb WordPress das beste CMS ist.

WordPress ist die wohl bekannteste Software zur Erstellung und Wartung von Blogs. Durch meine Arbeit bin ich nun seid langer Zeit mit WordPress am arbeiten und nutze es nicht nur zur Erstellung von Blogs, sondern auch als CMS für Webseiten. Auf die Frage, welches CMS ich für meine Webseiten benutze, antwortete ich: WordPress. Ich erntete verdutzte Blicke. Bis ich meine Gründe nannte.

Grund 1: Herrlich einfaches Setup

Es gibt kein anderes CMS, welches über ein so schnelles, so einfaches und so anspruchsloses Setup verfügt, wie WordPress. WordPress kann man auf nahezu allen Server-Konfigurationen laufen lassen: ob php4 oder php5: alles wird unterstützt. Wo andere CMS Systeme Anforderungen stellen, macht WordPress einfach: und es macht einfach Spass. Kerninstallation hochladen, Datenbank-Verbindungsdaten eintragen, fertig. Schon kanns losgehen, wunderbar!

Grund 2: Einfaches Admin-Menü

Während andere CMS-Systeme Administrationsoberflächen anbieten, die durch ihre Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten absolut unübersichtlich sind (besonders für Laien), kommt die Admin-Oberfläche von WordPress übersichtlich, aufgeräumt daher. Schnell kann man dem Endverbraucher die wichtigsten Funktionen erklären, sodass ein schneller Einstieg in die neue Webseite möglich ist. WordPress wurde entwickelt, um Einsteigern die Möglichkeit der Online-Veröffentlichung zu bieten, daher ist alles einfach zu handhaben und zu verstehen.

Grund 3: WordPress ist erweiterbar

Die Grundinstallation von WordPress kann man wunderbar aufbohren, erweitern, tieferlegen und jedem Zweck anpassen. Meistens ohne wirklich viel selbst programmieren zu müssen. Man sucht sich aus dem riesigen Fundus an Widgets und Plugins die entsprechende Erweiterung aus, schiebt sie per FTP in den Plugins-Ordner von WordPress. Schnell ins Admin-Menü gewechselt, unter „Plugins“  das Plugin aktiviert und fertig. So kann man seine WordPress Installation sogar zu einem Webshop ausbauen (wenn man will). Auch die Anpassung des Layouts ist kinderleicht. Selbst wenn man als Webdesigner keinen blassen Schimmer von PHP hat, kann man schnell in den HTML-Code eintauchen und die Seiten anpassen. Mit Hilfe der Tags werden dann die Funktionen von WordPress implementiert. Hier findet man alle notwendigen Infos. Hat man keine Lust, ein Webdesign selbst zu erstellen, kann man sich an einer Vielzahl kostenloser Templates bedienen.

Grund 4: WordPress ist anpassbar

Auch wenn es kein Plugin für eine Aufgabe geben sollte, so kann man mit ein paar Handgriffen schnell mittels eigener Funktionen WordPress erweitern. Das ist dank einer ordentlichen Dokumentation und einer riesigen Community auch wirklich einfach. Schnell kann man Daten manipulieren, ausgeben oder löschen, gerade so, wie man es braucht.

Grund 5: Die Suchfunktion von WordPress

WordPress hat seine eigene, seiteninterne Suche. Und die hat es in sich. Wo man sonst entweder eine Suche selbst mühsam programmieren müsste oder ein fremdes Skript einladen muss, kann man hier bequem auf die Suchfunktion von WordPress zurückgreifen. Und die ist selbst bei 300 Seiten/Artikeln schnell.

Grund 6: WordPress ist sicher und wird immer sicherer werden

Natürlich ist jedes System so sicher, wie man es selbst einstellt. Aber grundsätzlich ist WordPress sehr sicher. Mittlerweile in der Versionsnummer 2.8. erschienen, wurden die meisten Sicherheitslöcher von den Entwicklern gestopft. Auch in Zukunft wird die Entwicklung von WordPress sich immer am Stand der Technik orientieren, sodass man sich darum nicht viel kümmern muss, außer das man immer die neuste Version installiert. Aber selbst das ist enorm einfach und wird mit wenigen Klicks erledigt.

Grund 7: Mehrere Webseiten mit einer WordPress-Installation

Wenn man ein WordPress-Junkie ist, wie ich es einer bin, möchte man am liebsten alle Webseiten mit WordPress erstellen. Das kann aber spätestens nach der dritten Webseite sehr aufwendig werden, wenn man drei verschiedene WordPress Installationen mit Plugins verwalten und aktualisieren muss. Aber da kann man sich ebenfalls mit einem kleinen Trick helfen, den ich in einem späteren Artikel beschreiben werde.

Grund 8: Google liebt WordPress

Wie Matt Cutts, Google’s SEO-Verantwortlicher, höchstselbst hat verlauten lassen, liebt Google WordPress. Laut Cutts macht WordPress 80% der Onpage Optimierung automatisch richtig. Ein mod-rewrite sorgt für die richtigen Adressen, Pings werden an wichtige Ping-Dienste gesendet, sodass Updates auf der Webseite innerhalb kürzester Zeit im Google Index sind (persönlicher Rekord liegt bei 3 Minuten). Außerdem erstellt WordPress automatisch einen RSS-Feed im richtigen Format. Alles Dinge, die Google liebt.

Grund 9: Suchmaschinenoptimierung mit WordPress ist kinderleicht.

Durch verschiedene Plugins kann man sein WordPress-betriebene Webseite noch weiter auf Suchmaschinen optimieren. Dadurch hat man insbesondere in Nischen seine Seite sehr schnell sehr weit oben im Index der Suchmaschinen. WordPress nimmt einem dabei enorm viel Arbeit ab. Zwei hervorragende SEO-Plugins seien hier kurz erwähnt. In ihrer jeweiligen Funktionalität und Effektivität sind sie sich sehr ähnlich, welches man nimmt, bleibt der persönlichen Vorliebe überlassen, falsch macht man mit keinem von beiden etwas: All in One SEO Pack und Headspace.

Grund 10: WordPress ist kostenlos

WordPress und die meisten Plugins sind kostenlos im Internet erhältlich. Es gibt einige kostenpflichtige Plugins, zu erwähnen wäre da wp-seo. Dieses kann man aber wunderbar durch kostenlose Plugins ersetzen, zum Beispiel dem All in One SEO Pack oder Headspace (um nur zwei Beispiele zu nennen) und hat dabei keinen wirklichen Nachteil.

Ähnliche Artikel:

Tags: , , , ,

20 Kommentare for “10 Gründe, weshalb WordPress das beste CMS ist.”

  1. 4. Juli 2009, 00:25
    alte Kiehvoz sagt:

    Ich finde die Suche von WordPress eigentlich sehr bescheiden. Ohne Suchplugin ist die meiner Meinung nach kaum zu gebrauchen. Zu einer gescheiten Suche gehört auch das Durchsuchen der Kommentare eines Artikels, nicht nur den Artikeltext…
    .-= alte Kiehvoz´s last blog ..Fallschirmspringen im Vogtland =-.

  2. 5. Juli 2009, 14:52
    flashplayer sagt:

    Great post!

  3. 8. Juli 2009, 11:42
    Nachrichten sagt:

    Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben – wurde ich mich freuen

  4. 13. Juli 2009, 23:53
    Free SMS sagt:

    Das hört sich ja so an wie die 10 Gebote 😀 Aber wirklich WP ist top CMS und wird es auch immer bleiben.

  5. 14. Juli 2009, 09:13
    Michael Lambertz sagt:

    Grund 8 und 9 vor allem – ist schon fein, wenn man nach 3 Stunden schon bei Google gefunden wird. Aber die anderen Gründe… nur weil WordPress einfach zu installieren ist? Das darf ja nicht der Grund sein, es zu benutzen. Für die Installation eines CMS sind ja Fachleute da. Und wenn man dann auf einem Server mit Support ist, dann sind die auftretenden Probleme auch schnell zu lösen. Eigentlich würde ich WordPress als Einsteiger-CMS bezeichnen. Es ist wirklich vom Zeit- und Kostenaufwand unschlagbar. Wenn PHP4 auch ausreicht, sollte der Server doch schnell genug sein. Und wenn man dann tatsächlich mal eine wirklich innovative Seite aufziehen will, dann ist auch Ende mit WordPress. Dann ist TYPO3 immer noch die bessere Lösung. Aber ich muss zugeben: WordPress entspricht dem, was aktuell im Web angesagt ist, nämlich wenig Navigation, viel Content und noch mehr Verlinkung.

  6. 15. Juli 2009, 10:45
    Dietmar sagt:

    @Michael: Sicherlich gibt es in vielerlei Hinsicht manche CMS, die für bestimmte Dinge einfach besser sind. So würde ich auch für eine Intranet-Lösung oder einen Shop garantiert ein anderes System wählen als WordPress. Andererseits habe ich es schon so oft erlebt, dass „Kunden“ mit einem Typo3-System zu mir kamen und nicht den geringsten Dunst hatten, wie sie sich in der Admin-Oberfläche bewegen sollten (und das trotz Einweisung).

  7. 20. Juli 2009, 10:31
    Dirk sagt:

    Wir nutzen WP oft bei Kunden mit kleinen Webprojekten als CMS.
    Zunächst hatten wir uns aufgrund der unschlagbaren SEO Tauglichkeit dafür entschieden, leider ist jüngst genau dieser Punkt (wohl durch überhäufte Nutzung von „Schwarzhüten“…) durch Google entkräftet worden.

    Bei vielen Projekten sind massiv indexierte Seiten aus dem Index von Google wieder verschwunden.
    Insbesondere betrifft das Artikel in Kategorien, die innerhalb weniger Minuten indexiert und (je nach SEO Tauglichkeit) auch gut gerankt sind.
    Leider verschwinden diese Artikel nach ziemlich genau drei Tagen wieder vollständig aus dem Google Index, um nach weiteren 10 Tagen wieder aufzutauchen – allerdings bei weitem nicht mehr so gut gerankt wie vorher…

    Hat jemand von Euch ähnliche Probleme festgestellt?
    .-= Dirk´s last blog ..Webseitenerstellung Dinslaken =-.

  8. 20. Juli 2009, 12:51
    Dietmar sagt:

    @Dirk: Ich konnte so etwas bisher noch nicht feststellen. Das die Seiten so schnell im Google Index landen hängt ja mit den verschiedenen Ping-Diensten zusammen, die WordPress automatisch nach Veröffentlichung von neuen Inhalten anpingt. Da kann es schon mal vorkommen, dass eine Webseite oder ein WordPress Blog zu häufig pingt und von den Ping-Diensten als Spammer markiert wird. Und da scheint Google auch ein Auge drauf zu werfen. Mir ist sowas bisher nicht passiert…

  9. 22. Juli 2009, 06:09
    LnddMiles sagt:

    Pretty cool post. I just stumbled upon your blog and wanted to say
    that I have really liked reading your blog posts. Anyway
    I’ll be subscribing to your blog and I hope you post again soon!

  10. 17. August 2009, 15:23
    aioon sagt:

    überzeugende argumente 🙂 netter beitrag, weiter so 🙂 aber ob es das beste cms ever ist, das bezweifle ich, liegt an dem anwendungsfall ^^

  11. 16. September 2009, 11:38
    Michael Lambertz sagt:

    Man kann das Ganze auch von der anderen Seite sehen und dagegen argumentieren. Das hab ich mal in meinem Blog gemacht. Übrigens auch in WordPress und nicht in TYPO3 😉
    .-= Michael Lambertz´s last blog ..WordPress – 8 Gründe, weshalb WordPress nicht das beste CMS ist. =-.

  12. 12. Januar 2010, 20:30
    Webbi sagt:

    WordPress ist schon ein tolles Tool und wie gesagt die Onpage optimierung ist so gut wie perfekt gemacht. Jetzt muss man nur noch Hand anlegen bei der Off-Page optimierung und somit LINKs, Links und nochmals Links sammeln!

  13. 9. März 2010, 10:46
    Matador sagt:

    Also ich muß euch schon recht geben, WordPress ist schon TOP, ich benutze es selbst und werde es auch weiterhin machen, aber was Google auch liebt ist sein eigenes Pferd blogger.com 😉

  14. 6. Juli 2010, 12:35
    Lessino Lernprogramme sagt:

    Na wenn das so ist, werde ich mir auch mal WordPress auf meinem Server installieren. Scheint ja super zu sein.

  15. 28. Oktober 2010, 21:18
    Fotokalender erstellen sagt:

    Lange habe ich mich vor WordPress gedrückt und die meisten Projekte ohne CMS gemacht. Nach dem Artikel habe ich mal ein WordPress installiert und bin wirklich verblüfft, wie einfach das ist. Echt spitze.

  16. 6. November 2010, 00:22
    Michael sagt:

    …und es werden wohl immer mehr Gründe! WordPress ist einfach ein großartiges System.
    Michael´s last blog post ..WordPress App für Nokia

  17. 14. Januar 2011, 13:54
    Rudolf Bösiger sagt:

    Hallo

    Unsere Erhebung zu den Website Kosten von professionellen Website zeigt, WordPress als CMS wird als bei kleinen Firmenwebsites immer mehr zum Thema. Im low Level Bereich (durchschnittlich 2000 Euro Budget) ist Worpress nach Joomla schon an zweiter Stelle mit einem Anteil von über 20%.

    Viele Grüsse

  18. 19. Juli 2011, 11:36
    jD sagt:

    Sicherlich treffen diese Punkte auf WordPress zu und ich finde auch dass WordPress ein sehr gutes CMS ist. Allerdings können alle genannten Punkte genauso gut auf Joomla oder Drupal passen.

  19. 20. August 2011, 09:47
    getshirt sagt:

    …einer mit der wichtigsten Punkte gegenüber einige der großen CMS ist wirklich die einfache Bedienung im Backend die es auch nicht so fortgeschrittenen Inet Usern das bedienen sehr leicht macht. Die Plugins werden auch immer mehr was WP zu einem CMS machen läst.

Trackbacks

  1. Wordpress – 8 Gründe, weshalb Wordpress nicht das beste CMS ist. | Digital entwirklicht.

Kommentar hinterlassen




CommentLuv badge