Drei wp-config.php Hacks um WordPress zu beschleunigen

In der aktuellen Zip-Datei von WordPress 3.4.2 sind 981 Dateien und 95 Ordner. Keine davon müssen manuel geändert werden, außer der wp-config.php. Natürlich muss auch diese Datei nicht verändert werden, wenn wir bereits mit der Konfiguration unserer WordPress-Installation zufrieden sind. Dennoch ist es wichtig, dass wir diese Datei etwas genauer kennenlernen und entdecken, wie sie uns hilft, unser Webseite schneller und sicherer zu machen. Dazu wird es auf pixel-kingdom.com eine dreiteilige Reihe zum Thema wp-config.php und deren Einstellungsmöglichkeiten geben.

Zu allererst: wp-config.php sichern!

Steuerung-S erspart viel Stress! Bevor wir irgendetwas an der Datei ändern, machen wir ein Backup davon. Ebenfalls empfiehlt es sich den Inhalt der Webseite zu sichern. Dafür kann entweder die WordPress-eigene Export-Funktion genutzt werden oder ein Plugin. Empfehlenswert ist auch ein SQL-Export der Datenbank via phpMyAdmin. Grundsätzlich sollte immer die Möglichkeit bestehen, die Webseite wieder in einen funktionsfähigen, früheren Zustand zurückzuversetzen.

Die folgenden Änderungen können die Datenbank beeinflussen aber keine Dateien außer der wp-config.php selbst. Also muss lediglich diese Datei auch gesichert werden.

Nun genug gesichert und gespeichert. Beginnen wir mit Teil 1 der Serie:

wp-config.php Geschwindigkeitshacks

1. Die Artikel-Revisionen ausschalten

Das Feature der Artikel-Revision ist in WordPress per Standard aktiviert, kann aber dazu führen, dass die Datenbank nach und nach vollgestopft wird und an Performance verliert. Revisionen sind dazu da, um bestimmte Änderungen an Texten in WordPress rückgängig zu machen oder verschiedene Versionen des Textes zu vergleichen. Wer diese Funktionen nicht benötigt, sollte diese abschalten und folgende Zeile in die wp-config.php eintragen:

define( 'WP_POST_REVISIONS', false  );

Wenn das Feature der Artikel-Revisionen allerdings erwünscht ist, sollte überlegt werden, ob eine Limitierunf der Anzahl an Revisionen nicht sinnvoll ist. Das kann durch folgende Zeile in der wp-config.php geschehen:

define( 'WP_POST_REVISIONS', 2 );

2. Cookie Domain festlegen

Werden statische Inhalte (z.B. Media-Dateien) über eine Subdomain angeboten, empfiehlt es sich eine Cookie Domain festzulegen. Dadurch wird verhindert, dass Cookies jedesmal gesendet werden, wenn statischer Inhalt geladen werden muss.

define( 'COOKIE_DOMAIN', 'www.eigenewebseite.de' ); 

Tipp: Um Media-Daten von einer Subdomain aus anzubieten, genügt es in den letzten zwei Textfeldern der Media Optionen Seite den Pfad (z.B. /htdocs/meineseite/html/meinesubdomain) und die Domain (z.B. http://meinesubdomain.meineseite.de)  auf die gewünschte Subdomain zeigen zu lassen.

3. Änderung der Dateisystem / FTP Methode

Wer regelmäßig Plugins oder Themes in WordPress installiert, aktualisiert oder löscht und einen Webspace besitzt, der für diese Operationen die FTP-Daten benötigt wird es hassen, diese immer und immer wieder eingeben zu müssen. Mit der Zeile unten, eingetragen in die wp-config.php wird genau das unnötigt:

define( 'FS_METHOD', 'direct' );

Ein kleiner Sicherheitshinweis! Es kann sein, dass diese Änderung bei manchen Hosting Anbietern keine Wirkung zeigt. Außerdem kann es zu Sicherheitslücken auf schlecht konfiguriertem Hosts kommen. Bitte vor dem Gebrauch dieses Code-Schnipsel sicherstellen, dass es zu keinem Sicherheitsleck kommen kann!

 

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